Blockflöte

Blockflöten-Unterricht erteilt:
Blockflöte
Alle drei (oder zwei) Teile einer Blockflöte bilden zusammengesteckt eine Röhre, deren Bohrung vom Kopf- zum Fußstück je nach Instrumententypus zylindrisch oder umgekehrt konisch (also verjüngend) verläuft. Am unteren Ende (Fußstück) ist diese Röhre offen, am oberen Ende wird sie im Kopfstück durch einen Kern oder Block verschlossen, der einen Windkanal (Kernspalte) bildet. Dieser Block gibt dem Instrument den Namen Blockflöte. In Europa etablierte sich die Blockflöte seit der Renaissance als ganze Instrumentenfamilie durch alle Tonlagen hindurch. Folgende Instrumente werden gebaut:
- Garkleinblockflöte
- Sopraninoblockflöte
- Sopranblockflöte
- Altblockflöte
- Tenorblockflöte
- Bassblockflöte
- Grossbassblockflöte
- Subgrossbassblockflöte
- Subkontrabassblockflöte
- 6-Ton Blockflöte
Für Kinder ab 4 Jahren wird als Einsteigerinstrument die 6-Ton Blockflöte empfohlen. Sie ist sehr handlich und bietet dem Spieler die Möglichkeit, einzelne Finger in Einbuchtungen zu „parkieren“
Ab 6 Jahren wird auf der Sopranblockflöte gespielt. Später kann das Blockflötenspiel mit der Altblockflöte erweitert werden und sich dann mit allen Blockflöten der Familie ergänzen.
Die Garkleinblockflöte wird gleich gespielt, wie die Sopran-, die Tenor- oder die Grossbassblockflöte. Entsprechend liest man die Sopranino-, die Alt- und die Bassblockflöte gleich.
Die tiefen Blockflöten (ab Bass) werden im Bassschlüssel gelesen.
Die Blockflöte gibt es bereits seit dem 14. Jahrhundert. Ihre Blütezeit hatte sie im Barock. Im 18. Jahrhundert wurde sie von anderen Instrumenten verdrängt. Im 20. Jahrhundert wurde sie dann wieder neu entdeckt. Dies einerseits, um alte Musik ursprungsgetreu zu
spielen. Andererseits entwickelte sich die Blockflöte zum idealen Einsteigerinstrument in der Musikpädagogik. Heute gibt es bei fast allen Instrumenten die Möglichkeit, früh mit dem Spiel zu beginnen. Die Blockflöte wird farbig und interessant, wenn sie auf die ganze Familie ausgedehnt wird.
Die hohen Instrumente klingen hell und strahlend, während die tieferen weich und warm klingen. Im Ensemble eigesetzt ergänzt sie andere Instrumente auf wunderbare Art.